»EMPFÄNGER UNBEKANNT«
 Bildrechte: Hoffmann & Campe Verlag
EINE SZENISCHE LESUNG IN BRIEFEN
Von Kressmann Taylor, Deutsch von Heidi Zerning
Mit Barbara Gerstenäcker & Stefanie Wally
„Diese Geschichte klingt einfach, beinahe zu einfach“, meint Rezensent Volker Breidecker. „Doch der Eindruck täuscht!“ In dem Briefwechsel zwischen Max Eisenstein und Martin Schulse vom November 1932 bis März 1934 wird Geschichte
erzählt - auf bewegende, dramatische und faszinierende Art und Weise. 1938 zuerst in der amerikanischen Literaturzeitschrift „Story“ erschienen, nahm Kressman Taylor, so Breidecker, die „noch kommende Vernichtungsmaschinerie“ der Nazis vorweg.
Der Jude Max bittet im November 1933 seinen mittlerweile wieder in Deutschland lebenden Freund Martin, mit dem er in den USA einen Kunsthandel betreibt, ihm zu helfen, das Schicksal seiner verschwundenen Schwester Griselle zu klären - einen Brief an sie bekam er mit dem Vermerk „Adressat unbekannt“ retourniert. Er erhält eine erschütternde, nüchterne Antwort – und rächt sich ...
„EMPFÄNGER UNBEKANNT“ ist eine zeitlose, stille Tragödie, die sich an unser moralisches Empfinden wendet. „Selten ist so viel in solcher Dichte ausgedrückt worden.“
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„Adressat unbekannt“ ist erschienen am 18.08.2000 in Hamburg,
Hoffmann & Campe Verlag, ISBN: 978-3-455-07674-5
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